Mittendrin – Chancen und Potenziale der neuen Welterbestätten des mittelalterlichen Judentums in Deutschland

Mit den Bewerbungen der sogenannten „SchUM-Städte“ Speyer, Worms und Mainz sowie der Thüringischen Landeshauptstadt Erfurt um die Anerkennung ihres baulichen jüdischen Erbes als Unesco-Welterbe-Stätten ist auch das öffentliche Interesse an der Geschichte und den Zeugnissen mittelalterlichen jüdischen Lebens in Deutschland deutlich gestiegen. Die zumeist in Fachkreisen geführte Diskussion um den Rang, die Bewertung und die Bedeutung einzelner Stätten und Bauzeugnisse hat vor allem eines deutlich gemacht: Nicht nur die nun ausgezeichneten Stätten sind beachtenwert, sondern auch die kleineren und oftmals weitestgehend unbemerkt gebliebenen Befunde jüdischen Lebens dieser Epoche an vielen weiteren Orten. Welche Chancen und Potenziale die neue Aufmerksamkeit daher für eine Neubetrachtung gemeinsamer jüdisch-christlicher Geschichte aus dem Blickwinkel der Vormoderne für die Gegenwart und auch die Wahrnehmung der Historizität von städtischem Raum birgt, soll in dem Beitrag anhand einiger Beispiele – einschließlich Osnabrücks – erörtert werden.

Vortrag von PD Dr. Simon Paulus, Braunschweig

Die Veranstaltung ist kostenlos. Der gemeinnützige Verein Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bittet um eine Spende.

Information: oder Telefon 0541 432733

Foto: privat

Datum

25. Aug 2022

Uhrzeit

19:00

Preis

Eintritt frei

Ort

Gemeindehaus der Bergkirche
Bergstr. 16, Osnabrück

Veranstalter

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.